Im Westen der Dominikanischen Republik befindet sich die Provinz Independencia. Die Provinz grenzt direkt an das Nachbarland Haiti. Unwirklich, heiß, trocken und arm. Die Provinz ist die ärmste des Landes und bietet Besuchern einmalige Einblicke in die sozialen und kulturellen Unterschiede beider Länder.

In der Provinz liegt der Lago Enriquillo, der größte See des Landes. Die Provinz entstand 1952 durch die Abspaltung von der Provinz Baoruco.

Besonderheiten der Region Independencia

Jimani

Jimaní ist Grenzstadt zum Nachbarn Haiti und Hauptstadt der Provinz Independencia, einer der ärmsten Regionen des Landes.

Die Menschen der Grenzstadt sind ein buntes Gemisch aus Dominikanern und Haitianern. Die beiden sehr unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen leben recht friedlich miteinander. In dieser ärmsten Region des Landes ist ein jeder auf den anderen angewiesen. Neben fehlenden Einkünften kommt hinzu, dass die Region einer der heißesten und trockensten der Dominikanischen Republik ist. Man lebt hier vom Handel mit dem Nachbarn und der wenig ertragreichen Landwirtschaft. Die fehlende Infrastruktur und die mangelnde Unterstützung durch die Regierung, versuchen mehrere internationale Hilfsorganisationen, durch Hilfsprojekte aufzufangen.

Ein Besuch wert ist der Grenzposten und Markt in Mal Paso.

Lago Enriquillo und Isla Cabritos

Der Salzsee Lago Enriquillo ist mit einer Fläche von zur Zeit 340 km² das größte Wasser-Naturschutzgebiet des Landes. Das geschützte Gebiet des Nationalparks hat eine Ausdehnung von 412 km² und gehört zum Biosphärenreservat Jaragua-Bahoruco-Enriquillo.

Der Lago Enriquillo überrascht immer wieder seine Besucher. Eine vielfältige Vegetation und die reiche Vogelwelt können von Land und bei Bootstouren beobachtet werden. Auf Wanderungen am Ufer laufen einem die Leguane zwischen den Beinen durch. Seltene Vögel nisten in Pockholzbäumen, Kakteen und Mangroven.

Im Nationalpark existiert eine der größten freilebenden Kolonien des Amerikanischen Spitzmaulkrokodiles. Ca. 400 Tiere leben hier noch in freier Wildbahn und sind vom Aussterben bedroht. Es ernährt sich von Fischen wie der Tilapia und auch mal einer Ziege oder Kuh.

 

 

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