Wildromantisch präsentiert sich die Provinz Barahona im Südwesten der Dominikanischen Republik.

Morgens geht die Sonne über der Karibik auf, lässt ihren Schein über das türkisfarbene Wasser, die weißen Strände und die unwegsamen und unwirklichen Gebiete fallen.

Die Ruhe in dieser Gegend hebt sich fast unwahrscheinlich von dem Rest des Landes ab. Ursprünglich und auch fortschrittlich zugleich.

Auf der einen Seite ist der Südwesten die ärmste Gegend des Landes, auf der anderen die Reichste überhaupt. Reich an natürlichen Schätzen, den jungfräulichen Wäldern, seiner großen biologischen Vielfalt und seiner außergewöhnlichen Schönheit im Panorama und seinen freundlichen Menschen. Fortschrittlich, da sie ihre Natur, die einzigartig in der Dominikanischen Republik ist, lieben und schätzen.

Besonderheiten Provinz Barahona

Laguna Cabral

Laguna Cabral – ein interessantes Ökosystem!

Die Lagune ist eine der größten in der Dominikanischen Republik. Einzig gespeist vom Fluss Colorando-Panzo dient sie als Wasserausgleichsbecken für den Salzsee Lago Enriquillo und für einen der größten Flüsse des Landes, den Yaque del Sur.

Die Lagune selber und das umliegende Gebiet sind als Naturreservat geschützt. Die Fauna ist einmalig. In der Lagune entwickeln sich einzigartige Süßwasserfische und an den Uferzonen leben kleine einheimische Schildkröten, Frösche und Reptilien. Im Winter kommen Zugvögel aus Nordamerika und gesellen sich zu den heimischen Wasservögeln.

Polo Magnetico

Wo Autos ohne Motorkraft die Berge hoch fahren!

Wie durch ein Wunder fahren auf der Straße von Cabral in das Dorf Polo Fahrzeuge aller Art ohne Motorkraft die Berge hinauf! Ob das stimmt? Probieren Sie es aus!

Was stimmt, ist, dass die Straße von Cabral nach Polo ein Landschaftsschutzgebiet ist. 12 Kilometer der Strecke sind als sogenannte Panoramstraße geschützt. Nicht nur wegen der tollen Ausblicke auf die Laguna Cabral, sondern vor allem wegen der vielfältigen Natur. Das geschüzte Gebiet läuft rechts und links entlang der Straße. Eine Fahrt lohnt sich.

Larimar Mine

Der Larimar ist ein Stein, der die Phantasie beflügelt.

Unter primitivsten Bedingungen graben sich die Männer wie Maulwürfe bis zu 300 Meter tief in den Berg hinein. Die Stollen haben einen Durchmesser von bis zu 1,5 Metern und gehen im Zickzack in den den Berg hinein: Zunächst ebenerdig, dann geht es zwanzig, dreißig Meter senkrecht in die Tiefe und von dort aus waagerecht weiter. Von diesen Hauptstollen zweigen dann weitere Nebenstollen senkrecht und waagerecht ab.

Der Larimar ist mehr als einfach nur ein hellblauer, türkisfarbener Stein, aus dem toller Schmuck hergestellt wird. Er ist Kulturgut in der Dominikanischen Republik. Ein Schatz, der weltweit nur ein einziges Mal zu finden ist.

Cachote

Versteckt im Osten der Sierra de Bahoruco befindet sich das verträumte Bergdorf Cachote mit einmaligen Panoramablicken über Gebirge und Täler.

Viele Gegenden der Sierra de Bahoruco wurden zum Nationalpark erklärt. So auch die nähere Umgebung von Cachote mit dem Naturdenkmal Miguel Domingo Fuerte. Naturschutz-, Nichtregierungsorganisationen und Behörden schafften es, die in der Region lebenden Bauernfamilien für die so wichtigen Naturressourcen zu sensibilisieren. Schön angelegte Wanderwege zeigen die natürlichen Reichtümer des Nationalparks und der Region. Gerade zur Vogelbeobachtung eignet sich die Gegend von Cachote hervorragend und ist bei Experten weltweit bekannt. Mehr als 30 Vogelarten, viele vom Aussterben bedroht, sind in der Gegend zu finden. Für Botaniker, Geologen, Amphibien-, Reptilien- und Insektenkundler ist Cachote der ideale Ausgangspunkt.

Los Patos

Der kürzeste Fluss der Welt.

Mit einer Länge von nur 500 Metern ist„Los Patos“ für die Dominikaner der kürzeste Fluss der Welt. Er entspringt an einem Berghang, direkt auf der anderen Seite der Carretera 44.

Kalt, klar und sauber kommt das Wasser aus dem Berg, wird in einem Becken aufgestaut und als öffentliches Schwimmbad genutzt. Der Fluss mündet direkt ins Meer. Schneeweiße Kieselsteine bedecken den Playa Caleton. Dort, wo sich die Wellen an Land brechen, ist auch ein schmaler Streifen Sand zu finden. Die von Sandbänken und Kokospalmen eingerahmte „Piratenbucht“ lädt zum Baden ein.

Los Patos ist ein Platz zum Verweilen und Träumen. Schnell lernt man die Bevölkerung näher kennen. Es ergeben sich Gespräche und so erfährt man auch etwas von der kleinen Höhle mit den Steinmalereien der Tainos, gleich auf der anderen Straßenseite.

 

 

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